Die Rolle des Mannes als Vater hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Dieses Statement kann wohl jeder unterschreiben. Während für den Vater vor 80 Jahren eher die materielle Sicherung der Familie im Vordergrund stand und sich der erzieherische Anteil auf eine ordentliche Tracht Prügel beschränkte, sieht der Einfluss der heutigen Väter ganz anders aus: 2/3 der deutschen Väter sehen sich als Erzieher und nicht nur als Ernährer. Doch für die, die betroffen sind, ist dieser Wandel gar nicht so einfach. So hängen einige Väter den „alten Idealen“ nach, andere springen auf den Zug der Innovation auf und befürworten die Emanzipation. Vor einigen Jahren wurde hierzu eine interessante Studie veröffentlicht (Zulehner & Volz, 1999). Daraus ergaben sich vier verschiedene Männertypen, die alle auf ihre eigene Art und Weise mit dem Wandel des Vaterbildes in unserer Gesellschaft umgehen:
Der traditionelle Mann (19 Prozent): er hält an konservativen Werten im Bereich der Familie fest. Das alte Rollenbild des arbeitenden Vaters und der Ehefrau zu Hause sagen ihm zu.
Der neue Mann (19%): im Gegensatz zum traditionellen Verständnis sieht der neue Mann seine Rolle in der Erziehung der Kinder genauso groß an, wie die seiner Frau. Darüber hinaus befürwortet er Emanzipation.
Der pragmatische Mann (25%): er versucht, beide Ideen miteinander zu verbinden. Neuem steht er offen gegenüber, ist aber trotzdem noch der Meinung, dass Frauen grundsätzlich besser erziehen können.
Der unsichere Mann (37%): er ist verwirrt und kann sich keinem klaren Typ zuordnen, gerade die „erstarkenden“ Frauen verunsichern ihn.
Die Frage an unsere Community lautet nun: wie seht ihr das? Könnt ihr euch einer dieser Gruppen zuordnen? Oder ist es zu einfach gedacht, alle Männer in vier Gruppen unterteilen zu wollen?
kann sie auch momentan nicht viel Geld verdienen. Also bei uns kommt eine solche Diskussion gar nicht auf! Mir tut es ja auch leid, dass ich jeden Morgen aus dem Haus muss und meine Tochter erst abends (und dann nur für eine halbe Stunde) sehe...